Ik, aan het dromen [Me, Dreaming]

Fabre,%200076%20jan,%20ik,%20aan%20het%20dromen,%20photo%20angelos

Jan Fabre

1978

Sculpture, table; 70x 50 x 80 cm, chair; 140 x 50 x 40 cm; figure; 160 x 50 x 100 cm, microscope; 20 x 10 x 10 cm.
Materials: mannequin, plaster, clothes, smoked meat, table, chair, microscope, nails, thumbnails

Collection: Collection M HKA / Collection Flemish Community (Inv. no. BK6962).

Zentral in dem Werk Jan Fabres steht das Aufführen, das Darstellen. Er ist ein Romantiker und hegt einen tiefen Glauben an die Kunst. Es ist ein heroischer Akt, Kunst kreieren auf Leben und Tod. Er ist auf der Suche nach Intensität, nach einer Wiedereröffnung des abgeschlossenen Raums, ein Raum um sich nach einem aktiven Begriff der Welt zu richten. Jan Fabre kann mit örtlichen intellektuellen Barockströmungen in Verbindung gebracht werden: eine Transzendenz von globalem Raum um die Welt zu verstehen, so wie in den Gemälden Rubens. Die Welt als ein elegischer Raum, ein naiver Raum, in dem Erfahrung und Natur ineinander übergehen können. Seine Werke sind Performances über Intensität: aufführen gegen besseres Wissen. Er ist hundert Prozent bestätigend und arbeitet auf der Grenze zu Kitsch. Jan Fabre verkörpert die Macht der Kunst und eine gewisse Grausamkeit in seinem Werk, sowie Rubens, aber Fabre verabscheut das Problem der Bestätigung. In dieser Unmöglichkeit steht er für die Empfänglichkeit einer anderen modernen Haltung.

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