Jan Van Imschoot

Muhka koenvandenbroeck opening 0100

° 1963

Vit à Ghent (BE), né à Ghent (BE).

Jan Van Imschoot (°1963, Gent, Belgien) gehört mit Namen wie Luc Tuymans und Michaël Borremans zu einer Generation von jungen belgischen Malern, die in den letzten fünfzehn Jahren internationalen Ruhm gewinnen konnten.

Van Imschoot hat ein Auge für das Verborgene – was geschaffen wird, ausgeschlossen wird oder vergessen ist. Er zeigt Figuren, die sich am Rand der Gesellschaft befinden und erzählt Geschichten, die aus der Tradition entnommen wurden. Van Imschloots flotter, virtuoser Stil lässt oft an klassische Kunstmaler denken, aber sein Realitätsbezug sorgt dafür, dass seine Werke nie romantisch oder altmodisch wirken. Allerdings führt er mit zahlreichen Referenzen auf die Kunstgeschichte und der Literatur einen Dialog mit der Tradition.

Wie seine Vorgänger wie Magritte und Broodthaers erkennt Van Imschoot gerne die Beziehung zwischen Bildsprache und wortwörtlicher Sprache. Die Geschichten von Van Imschoot kennen dadurch immer verschiedene tiefliegende Niveaus – ohne dass dies der direkten visuellen Kraft des gemalten Bildes im Wege steht.

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