James Lee Byars

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1932 - 1997

Né à Detroit (US), décédé en Cairo (EG).

James Lee Byars wurde 1932 in Detroit geboren. Er war eine sehr auffällige und kontradiktorische Figur in der Kunst der 70er und 80er Jahren und blieb das auch bis an seinen Tod 1997, obwohl er sagte: ‘Die 60er Jahren war das einzige Jahrzehnt in meinem Leben. In den 90er Jahren hat es aufgehört.’ Byars studierte Philosophie und Kunst in seiner Heimatstadt und fast zehn Jahre (1958-1967) lang hat er seine Zeit zwischen Kyoto, wo er Japanische crafts und denken gelernt hat, und den VS aufgeteilt. Bis zum Ende seines Lebens (eine seine Obsessionen war den Moment des Sterbens, sowohl von ihm selbst als von anderen, vorauszusagen) ist er weiterhin gereist, für immer auf der Suche nach dem was er ‘perfekt’ nannte. Er starb in Ägypten. Er war auf der Suche nach Arbeitern, die Gold blasen konnten als wäre es Glas. Gegen Ende der 60er Jahren war Byars eine wichtige Person im europäischen Kunstleben geworden, vor allem nach seiner ersten Ausstellung dort, in der Wide White Space Gallery in Antwerpen 1969. Die Gallerie hat ihren Namen deswegen geändert zu The Institute for the Advanced Study of James Lee Byars. Ein Belgischer TV-Film von Jef Cornelis dokumentiert dieses Event. Byars nahm später Teil an Documenta 5, 6, 7, 8 und 9. Der Künstler ist vielleicht am besten zu beschreiben als ein Paradox. Seine Arbeit vereint Minimalismus, Konzeptkunst, Performance und Fluxus. Er war aber nur ein peripherer Teilnehmer dieser ‘Bewegungen’. Er suchte sowohl das Denken als auch die Form. Seine intellektuellen Helden waren ‘Stein, Einstein und Wittgenstein’. Bis Mitte der 70er Jahren war seine wichtigste Hauptbeschäftigung ‘die Frage’, insbesondere manifestiert in der Performance The World Question Centre (dt. Das Fragezentrum der Welt) (1969, auch von Cornelis im TV gesendet) und in den Akronym TH FI TO IN PH (‘The First Totally Interrogative Philosophy’, dt. Die erste total interrogative Philosophie). Später wurde seine Suche nach ‘Perfect’ dominieren, sowie bei den Werken The Perfect Thought (dt. Die Perfekte Gedanke), The Perfect Death (dt. Der Perfekten Tod) und sogar The Perfect Question (dt. Die Perfekte Frage). Als er die ephemere Performance The Perfect Smile (8 November 1944, dt. Das Perfekte Lächeln) dem Ludwig Museum in Köln geschenkt hat, war es das erste Werk dieser Art in einer groβen Museumkollektion. Der Kritiker und Dichter Thomas McEvilley schreibt: “Was wirklich, heimlich, passierte, war, das Perfect sich selbst als eine Antwort zu Question präsentiert hat.”

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