Dirk Braeckman

Braeckman

° 1958

Vit à Ghent (BE), né à Eeklo (BE).

“Wenn man alles reduziert, kommt alles direkt auf Einen zu. Sex, den Tod. Ich weiβ, es klingt wie ein beklemmendes Klischee, aber man muss sich trauen, zuzugeben, dass es darum geht. Die Kraft und das Destruktive davon, das Gefühl und das Antigefühl: Es ist weiterhin sicher eine Grundlage für meine Arbeit. Wie tief sie auch unter der Haut stecken darf, in meinen Bildern hat das merkwürdig viel zu tun mit diesem Ausschnitt, dass man bestimmte Sachen nicht sieht, oder eben doch.” – Dirk Braeckman

Dirk Breakman kultiviert in seiner Arbeit das malerische Potenzial des fotografischen Prozesses von radikal atmosphärischen Bildern. Seine sofort wiedererkennbare, klaustrophobische Schwarz-Weiβbilder strahlen oft eine desolate Trostlosigkeit aus: körnige Interieure, blinde Mauern, ein seltenes Porträt einer nackten Frau… Der filmische Effekt dieser Bilder wird auβerdem verstärkt durch Breackmans unorthodoxe Einfassung, die den Szenen eine gewisse, an den französischen Fotografen Atget erinnerende Spannung geben.

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