Cady Noland

Blank

° 1956

Né à Washington D.C. (US).

Cady Noland wurde 1956 in Washington, DC geboren und lebt in New York. Noland war eine wichtige Repräsentantin der American Gothic Revival in den späten 80er Jahren und entwickelte sich in den folgenden Jahren zu einer einfluβvoller Künstlerin. Ihre Teilnahme an Documenta IX hat ihr Potenzial bestätigt, aber seitdem war sie ein Jahrzehnt lang abwesend von der internationalen Kunstszene, da sie rund um das Milllennium kaum neue Werke ausgestellt hat. Noland behandelt in ihrer Kunst das Versagen des American Dreams. Ihre Installationen, Wandgemälde, und Skulpturen wollen die versteckten Triebkräfte unter der amerikanischen Gesellschaft aussetzen. Vielen von denen verweisen auf Ereignisse aus der jüngsten Geschichte Amerikas, die groβe Medienaufmerksamkeit bekommen haben. Sie untersucht die Geschichten von gegenwärtigen Helden und Antihelden, wobei sie die Ambiguität des Guten und Bösen betont. Noland ist interessiert an Figuren, die in den Medien als psychopathisch oder pathologisch porträtiert sind. Sie betrachtet deren morbides, gewalttätiges Benehmen aber nicht als ‘abnormal’, sondern als tief eingewurzelt in der modernen amerikanischen Kultur. Sie findet, Aggression finde man in Ausdrücken von Unzufriedenheit vom Individuum, die keine Drohung formt für etablierte Gesellschaftssysteme ist. Während Gewalt einst Gerechtigkeit symbolisiert hat, – etwas, was sehr stark assoziiert wird mit der amerikanischen Unabhängigkeit – wird jetzt betrachtet als ‘abnormal’: verzweifelte Taten von einsamen Individuen, denen es versagt blieb, den American Dream für sich zu verwirklichen.

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